Aktuelle Ausgabe

Sie, liebe Leserinnen und Leser, halten die »Lesart« Nr. 122 in Händen, die letzte Ausgabe im 30. Jahr unseres Journals, und wir hoffen, dass Sie in der Bandbreite dieser Ausgabe wieder interessante Anregungen für Ihren Lesehunger und für Geschenke an Ihre Mitmenschen finden. Wir haben uns bessere Zeitumstände für unser Engagement für das gute Buch gewünscht.

Noch immer tobt der russische Angriffskrieg in der Ukraine. Mit Grauen haben wir den terroristischen Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober verfolgt. Wir sind entsetzt über den Antisemitismus, der in Deutschland, Europa und weltweit offenbar geworden ist. Wir sehen das furchtbare Leid unschuldiger ziviler Menschen.Wir sahen die Flucht von Armenierinnen und Armeniern aus Bergkarabach. Wir können nur ahnen, was sich im Jemen, in Myanmar, in Mali und anderswo an gewaltsamen Auseinandersetzungen abspielt – wir sehen dem Weihnachtsfest entgegen, der Hoffnung auf ein friedliches Miteinander, auch wenn das momentan so weit entfernt scheint.

Die Beiträge für die »Lesart« 4/2023 standen am 7. Oktober bereits fest. Uns fehlten Zeit und Kraft, das Heft umzustellen, Bücher zum Thema auszuwählen, RezensentInnen zu suchen, um Ihnen eine Buchauswahl – Literatur, Sachbücher und auch Kinderbücher – vorzustellen und Ihnen so Lektüreempfehlungen zu Israel und Palästina zu liefern. Einzig die Edition der Essays von Lion Feuchtwanger, deutsch-jüdischer Schriftsteller im Exil, stand auf unserem Plan, und entpuppte sich als Glücksfall. Diese Essays – über siebzig Jahre alt, aber erstaunlich aktuell – sind ein bedeutungsvoller und literarischer Beitrag zu unseren aktuellen Diskussionen um Antisemitismus.

Die Zeit vor Weihnachten ist auch für Buchhandel und Verlage die wichtigste Zeit. Sie finden in dieser Ausgabe wieder eine Übersicht über literarische Kalender 2024, wir haben Ihnen wieder »Schmuckstücke« zusammengestellt, und wieder gemerkt, dass 80 Seiten für unsere Buchempfehlungen eigentlich nicht ausreichen, aber andererseits können wir Ihnen auch nicht mehr Zeit liefern. Vielleicht nutzen Sie die Zeit zwischen den Jahren nicht nur für die Lektüre guter Bücher, sondern auch einen Ausflug in die aktuellen Ausstellungen in Berlin und Potsdam mit Bildern, Grafiken und Fotografien des norwegischen Künstlers Edvard Munch. »Der Schrei« mag sein bekanntestes Bild sein, aber »Die Sonne« strahlt so viel Kraft und Optimismus, seinen Hunger auch nach Leben aus, dass wir sie uns auf das Titelbild gewünscht und en haben.

 
Und mit diesem Ausblick wünschen wir Ihnen und uns ein besseres Jahr mit Frieden und Glück.


Manfred Keiper und das »Lesart«-Team

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Die nächste »Lesart« erscheint im März 2024

Über uns

Die Lesart ist ein unabhängiges Journal für Literatur und erscheint seit 1994 quartalsweise in Deutschland. Der Vertrieb erfolgt an DirektabonnentInnen und an gegenwärtig ca. 350 Buchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Herausgeber

Die Lesart wurde von dem in Stralsund an der Ostsee gebürtigen Journalisten und Publizisten Dr. Karsten Schröder 1994 mit Freunden in Bonn als „anderes Literaturmagazin“ gegründet, seit Ende der 90er Jahre von ihm in Rangsdorf bei Berlin weitergeführt. 2019 hat Manfred Keiper (andere buchhandlung) die Lesart übernommen und fungiert als Herausgeber und Verleger. Die Lesart erscheint seitdem in Rostock – ebenso an der Ostsee.

Mitwirkende

Herausgeber: Manfred Keiper (V.i.S.d.P.)
Chefredakteur: Matthias Schümann
Redaktion: Jacqueline Dubberke, Manfred Keiper
Gestaltung: Agentur Novación Grafikdesign, Rostock
Satz, Layout: Gundula Dinse, www.novacion.de
Druck/Vertrieb: TZ-Verlag & Print GmbH, Roßdorf, www.tz-verlag.de

Als RezensentInnen arbeiten über 20 BuchhändlerInnen, JournalistInnen; PublizistInnen und GeisteswissenschaftlerInnen an der Lesart mit.

Konzept & Inhalt

Die Lesart ist ein Journal für Literatur und erscheint vier Mal im Jahr als Printmagazin. Auf 80 Seiten und vier Umschlagseiten im DIN A4-Format werden jeweils ca. 60 – 70 aktuelle Bücher aus den Bereichen Literatur, Kinder- und Jugendbuch sowie Sachbuch, insbesondere aus den Bereichen Geschichte und Kulturgeschichte, Kunst, Musik und Theater, Biografien, sowie Politik und Populärwissenschaften.

Die Redaktion ist in der Auswahl der rezensierten Titel unabhängig. Die Auswahl erfolgt durch die Redaktion in Korrespondenz mit den RezensentInnen. Wir besprechen Bücher, die wir auch selbst lesen und ins Regal stellen möchten.

Die Lesart erscheint ausschließlich in deutscher Sprache.

Der Vertrieb erfolgt zum einen an DirektabonnentInnen, zum anderen über ca. 350 Buchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die die Lesart weiterverkaufen oder als Kundenmagazin einsetzen.

Die Lesart finanziert sich durch Anzeigen, Abonnementsgebühren und die Beiträge für die Marketingexemplare.

Mediadaten

Unsere aktuellen Mediadaten für 2024 finden Sie hier.

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